Über einen besonderen Schuhkauf in der Abstellkammer, Sankt-Martin im Wohnzimmer und überraschend viel Zeit in der Sonne geht es heute. Denn ich habe wieder einen bebilderten Wochenendrückblick für euch. Viel Freude damit!

Mein erster Blick am Morgen geht in die Küchenmaschine. Für das Frühstück brauchen wir unbedingt neue, zuckerfreie Schokoladencreme.

Nachdem die üblichen morgendlichen Krisen überwunden sind, startet dann das gemütliche Familienfrühstück, natürlich mit Obstteller.

Wir besuchen unser erstes gemeinsames Konzert: eine einstündige Kinderveranstaltung in der Philharmonie. Es gefällt allen sehr gut.

Wieder zu Hause sind natürlich alle ausgehungert. Es gibt Flammkuchen. Zwei Bleche habe ich am morgen komplett fertig vorbereitet. So muss ich nur den Ofen anstellen, wenn wir heim kommen. In 15 Minuten steht das frische Essen auf dem Tisch, obwohl wir unterwegs waren. Ein Alltagshack, den ich am Wochenende oft nutze.

Das ist mein kläglicher Versuch, die Biker-Gang fotografisch festzuhalten. Sie sind einfach zu schnell.

Dafür ist das Licht am Nachmittag wirklich schön. Wenn wir einen Moment konzentriert nach oben starren, können wir die Blätter beim Fallen verfolgen. Ein Augenblick, in dem dieses leicht daher gesagte „ein Kind weckt das Kind in dir“ einen tieferen Sinn bekommt.

Sobald die Kinder spielen, wird Sankt Martin nachgestellt. Wir Eltern dürfen uns dabei vor dem Feuer wärmen, bekommen Mäntel-Seidentücher und Holz-Essen angereicht. Ein bisschen dekoriert haben wir dann auch noch. (Anleitungen gibt’s auf dem Blog für Pilz & Biene.)

Ich empfehle euch ja immer gerne viele Sachen aus unserem Familienalltag weiter. Am Sonntag machen wir etwas, was definitiv nicht dazu gehört. Kommt niemals auf die Idee, mit drei kleinen Kindern Kunstschnee auszupacken und dann zu erwarten, dass vernünftige Fotos dabei herum kommen. Alle Jahre wieder…sag ich nur. Mehr kann ich nicht verraten. Die miese Fotoausbeute muss für Geschenke herhalten.

Außerdem steht ein Meilenstein auf dem Programm. Die Temperaturen verlangen einfach nach den ersten Schuhen.
Beim dritten Kind findet die erste Schuhanprobe nicht in schweißtreibender Mission im Fachgeschäft statt, sondern erfordert lediglich den Gang in die Abstellkammer.
Ein paar Rabenmutter-Gefühle kommen auf. Keine fachkundige Vermessung. Keine neue Barfußsohle, sondern die Modelle von 2017 ?!
Aber sind wir mal ehrlich: die Treter sind in ein paar Wochen zu klein, werden aktuell für ein paar Trippelschritte am Tag benutzt und sind wirklich noch gut in Schuss.

Den ersten Einsatz haben die Schuhe (übrigens waren es nicht die ersten der Großen, sondern die zweiten – so hat jedes Kind etwas für die Erinnerungskiste) auch schon hinter sich. Ein für diese Jahreszeit traumhafter Sonnenuntergang am See ist uns vergönnt.

Ps.: Mehr bebilderte Wochenendeindrücke werden von den lieben „Großen Köpfen“ gesammelt. Mehr Wochenendenden von uns gibt es hier im Milch & Mehr Blog-Archiv.
