Hinter den Kulissen mache ich gerade Veränderungen mit Höhen und Tiefen durch, ohne dass ich es hier großartig kommentiere. Was ich beim Sortieren meiner Wochenend-Impressionen festgestellt habe: diese eher anstrengende mentale Reise führt zu einer ziemlich krassen Persönlichkeitsentwicklung, die sich auf ALLE Bereichen des Lebens auswirkt. Irgendwie scheine ich gerade meine innere Stimme deutlicher zu hören. Dabei heraus kommen dann diese Situationen, eigentlich Banalitäten, in denen ich Entscheidungen getroffen habe, weil man es halt so tut – nicht, weil sie sich für mich gut anfühlen.
Was das nun alles bedeutet und wie viele Kilo Spargel ich in den letzten Tagen geschält habe, offenbart sich folgend.
Viel Freude mit dem Milch & Mehr Wochenende in Bildern.

Hi, sonniger Samstag.

Wir frühstücken Sri Lanka Pfannkuchen. Die haben eine Kardamon-Kokos-Füllung. Dazu gibt es Skyr mit einem Schuss Ingwer-Shot.

Okay, in einer zwei Wochen Routine geht’s doppelt so schnell, als wenn der Rasen länger wächst. Da sollte ich dran bleiben. Ein kleines Work Out ist besser als Extremsport, oder?!

Das Umpflanzen letzte Woche war Übermut. Es ist schief gegangen, weil die gezüchteten Tomatenpflänzchen Hitzestress und vielleicht auch Windstress hatten, nicht weil es nachts zu kalt gewesen wäre. Der gekauften Jungpflanze ist nichts passiert. Ist das Selberzüchten also sowieso nicht möglich, weil die Zöglinge zu instabil sind? Versuch zwei ist schon in Arbeit. Ansonsten muss ich wieder auf Wildsaat setzen, wie im letzten Jahr.

Jahrelang hatte ich die Hübschen im Schrank liegen für wenn der Garten nicht mehr so schmuddelig ist. Spoiler: der Zustand kommt nie. Also können sie mir nun einfach so gute Laune machen.

Das ist dringend nötig. Das Unkraut ist nämlich mal wieder auf dem Vormarsch und löst ein „egal was du tust, es reicht nicht“ Gefühl aus. Auf die Pfingstrose warte ich aber auch im Chaos gespannt.

Spargel schälen für die Familie beansprucht ganz schön viel Zeit und frisst natürlich auch ein Loch ins Portemonnaie. Aber er ist gesund und so lecker.

Toast Niederrhein mögen auch die Kids. Das Rezept gibt’s auf Instagram.

Der mysteriöse Maibaum steht wieder. Ich habe keine Ahnung, wer sich jedes Jahr mitten im Nirgendwo so viel Mühe gibt, aber ich freue mich, dass er mich nun die nächsten Wochen auf meiner Laufstrecke begrüßt.

Betten Beziehen. Was sein muss, muss sein.

Belohnung: Lesen in der Sonne (Buchempfehlung*). Erkenntnis der letzten Wochen: ich mag es lieber dort auf den warmen Planken zu sitzen, als mit Möbeln zu hantieren, die ständig wegwehen, feucht oder dreckig sind.

Außerdem sind wir auf dem Boden den Pflanzen und fliegenden Tieren viel näher.

Als Restaurant-Aushilfe habe ich mich mittlerweile auch qualifiziert, oder?!

Spargelsalat mit Crepes-Resten. Ersteres ist für mich jedes Jahr ein absolutes Muss. Die nächsten Wochen werde ich dann natürlich weiter unsere Spargel-Rezepte-Liste abarbeiten.

Huch, ein Containerschiff. Ziemlich cool und kreativ.

Dinner.
WÖCHENTLICHER LESESTOFF
Ein Rezept, was auf Instagram super oft abgespeichert wurde und auch von uns schon mehrfach gebacken wurde, ist nun auch ins Milch & Mehr Archiv gezogen. Da finden wir es immer flott wieder.

Ps.: Weitere bebilderte Wochenendeindrücke werden von den lieben „Großen Köpfen“ gesammelt. Mehr Wochenendenden von uns gibt es hier im Milch & Mehr Blog-Archiv.
